Am Radweg, meist einer Schotterpiste, geht es den See entlang, aber nie mit Blick auf das Gewässer. Nur zwei Mal kommen wir so nahe hin, dass wir das schlammige Ufer sehen und uns mit eigenen Augen vom niedrigen Wasserstand überzeugen können.
Nach Verlassen des Radweges geht es auf Asphalt weiter, es gibt nur eine nennenswerte Steigung, hinauf nach Agello. Dort verzichten wir darauf, die letzten Meter in den Ort hineinzufahren und so finden wir erst etwa 10 Km vor Perugia bei einem Kiosk die Möglichkeit, uns etwas zum Trinken zu kaufen.
Der erste Weg in Perugia führt uns zum Bahnhof, was wegen der umfangreichen Baustellen gar nicht einfach ist, um den Zug für die Heimreise zu checken. Eigentlich wollen wir dann mit der Minimetro in die Altstadt hochfahren, müssen aber feststellen, dass der Zustieg mit Fahrrädern nur an den beiden Endstationen möglich ist. So bleiben 170 Hm auf 2 Km, die wir zu einem guten Teil schiebend bewältigen. Die Müdigkeit steckt uns schon merkbar in den Knochen und die letzte Motivation fehlt wohl auch schon….
Unser Quartier, das B & B „Le Naiadi“, liegt ganz zentral, d.h. ganz oben, fast auf der Höhe der Kathedrale. Die Räder schleppen wir über zwei steile Treppen in den 1. Stock, die Unterkunft befindet sich ein Stockwerk höher. Den Mittagssnack genießen wir nach dem Einchecken auf der ums Eck gelegenen Piazza Repubblica.