Gleich nach Urbino erwartet uns eine steile Abfahrt über schlechten Asphalt in ein enges Flusstal. Unmittelbar nach der Brücke geht es auf der anderen Seite ebenso steil wieder hinauf, sodass wir absteigen und die Räder ein Stück schieben müssen.
Zwischen Feldern und Wäldern geht es dahin, oft auf verkehrsarmen Nebenstraßen. Bei Acqualagna treffen wir auf den Fiume Burano, dessen Tal wir folgen, oft mehr oder minder parallel zur Strada Statale.
Mittagsrast machen wir in Cantiano, einem netten Ort mit zahlreichen alten Gebäuden, wo wir nach einer Bar, wo wir nach einem Panino o.ä. Ausschau halten. Die gibt es aber nicht und ein freundlicher Mann begleitet uns zum einzigen Lokal im Ort, wo man etwas zu essen bekommt. „É buono e costa poco“, erklärt er uns, und die Pasta ist tatsächlich gut und günstig.
Für den letzten Anstieg, 200 Höhenmeter auf 4 Kilometer, müssen wir auf die Strada Statale, wobei nicht nur die Steigung anstrengt, sondern vor allem die vorbeirauschenden LKWs unangenehm sind. Zum Schluss wartet noch ein 1,2 Km langer Tunnel ohne Pannenstreifen, aber da ist zumindest die Steigung schon vorbei. Bald nach dem Tunnel, nach einer kurzen Abfahrt, verlassen wir den feinen Asphalt der S.S. und biegen in eine holprige Schotterstraße ein, auf der es, vorbei an einem Steinbruch und Schotterwerk, hinunter nach Gubbio geht.
Vorbei am Teatro Romano, hinein in die Altstadt, wo wir nicht allzu weit von der „Piazza 40 Martiri“ unser B & B gebucht haben. Nach einem Spaziergang durch Gubbio genießen wir ein gutes, aber sehr fleischlastiges Abendessen in der „Osteria dei Re“. Salat gibt es nicht – das ist uns auch anderorts passiert.