Mit dem Zug in der Früh von Graz über Bruck an der Mur nach Venezia Santa Lucia, wo wir kurz nach 14:00 Uhr ankommen. Die Zugfahrt war unterhaltsam: zwei französische Studentinnen und eine österreichisch-kroatische Familie mit einer fünfjährigen Tochter, die einen fantasievollen Traum erzählt. In Venedig selbst kurzes Sightseeing, Kaffee – erwartet gut. Dann das unvermeidliche Problem: Der Kaffee war erwartet gut, aber ein vollbepacktes Rad ist in Venedig kein ideales Verkehrsmittel!
Die Fahrt nach Padova verlief ruhig und schön. Wir folgten ausgeschilderten Radwegen durch Ortschaften wie Mira, Dolo und Oltebrenta, meist entlang oder in der Nähe von Kanälen. Die Landschaft des Veneto ist flach und still, das Licht am Nachmittag golden.
Unsere Unterkunft war das Hotel „Belludi 37”, wo wir von außergewöhnlich freundlichem Personal empfangen wurden. Abends erkundeten wir die Altstadt Padovas und speisten im „Ristorante Pizzeria Pago Pago” – Pizza mit knusprig-dünnem Teigboden, belegt mit Rohschinken, Auberginen und Ricotta, dazu gefüllte Kürbisblüten.