Der Tag beginnt mit Regen und auch die Prognose verheißt keine Besserung. Also gehen wir nach dem Frühstück zum Bahnhof und kaufen uns ein Ticket nach Bad Gastein. Da wir erst in einem Zug kurz vor 15 Uhr einen Platz für unsere Räder bekommen, setzen wir uns nach einem kurzen Regenspaziergang in ein Café.

Nach einiger Zeit hört der Regen jedoch auf und auch die Prognose verspricht Besserung. Wir fahren los, aber offenbar schneller, als sich die Regenwolken vor uns verziehen. Immer wieder fahren wir in den Regen, dreimal suchen wir Schutz, trotzdem sind wir schon ordentlich nass. In Schwarzach/St. Veit beschließen wir, den Zug zu nehmen. Während wir am Bahnsteig warten, hört es wieder zu regnen auf… Da auch andere Radfahrer auf den Zug ausgewichen sind, ist es sehr eng und wir steigen an der nächsten Station, Dorfgastein, wieder aus.

Es ist noch eine schöne Fahrt. Kurz vor Bad Gastein gibt es einen steilen Anstieg zum Ort hinauf. Nach einem Stück Quälerei steigen wir ab und schieben das letzte Stück, auch durch den Ort. Unser Hotel am anderen Ortsende gehört zu einer tschechischen Hotelkette, auch zahlreiche Gäste kommen von dort.

Nach dem Abendessen im Restaurant Felsenbad kehren wir für den Digestivo bei Andi ein, der uns nicht nur auf eine Runde einlädt, sondern uns für den Heimweg auch freundlicherweise Schirme borgt.