Von Novigrad nach Umag, dann auf kleinen Straßen ins Landesinnere, um die Halbinsel Savudrija abzuschneiden. Bald wieder auf der Parenzana nach Portorož, Izola, Koper – immer möglichst nahe am Meer –, Ankaran, um die Halbinsel nach Muggia. Überraschend hübscher Ort, üppige Prosciuttojause am Domplatz.

Die Einfahrt nach Triest war die letzte Herausforderung. Ich war der Meinung, dass es möglich sein müsse, entlang des Meeres bzw. am Hafen in die Stadt zu kommen. Viel Verkehr, dann standen wir vor der Alternative, die Auffahrt zu einer Hochstadt-Autobahn zu nehmen oder doch wieder einen steilen Anstieg zwischen kleinen Reihenhäuschen und darauffolgender Abfahrt zu wählen. Wir entschieden uns für Zweiteres. Dann kam die Abzweigung, wo wir dem Hauptverkehrsstrom folgten und nach einem neuerlichen kurzen Anstieg vor einem kaum beleuchteten, mehrere hundert Meter langen Tunnel standen. Wir waren schon müde, die Nerven lagen blank. Schließlich sind wir beide durch. Den letzten Kilometer fuhren wir auf getrennten Wegen zum Hotel – und es brauchte ein paar Bier, bis wir uns entspannt hatten.