Beim Frühstück viele Asiaten – Japaner? –, die sehr ausgiebig essen und einpacken. Danach Abfahrt ins Mirnatal. Livade, dann gleich auf einer Nebenstraße nach Istarske Toplice, dann weg Richtung Norden nach Žastì und Perci. Ab ins Gemüse über teils abenteuerliche Wege: ausgeschwemmt, steil, steinig.

Mehrere Kilometer Abfahrt über sehr holprige, steinige, schotterige Straße. Lussi fährt sich gegen Ende einen ca. 8 cm langen Nagel ein, der die beiden Wände des Schlauches durchsticht.

Buzet: Netter Ort, natürlich auf einem Hügel. Von Buzet mehr oder minder Richtung Süden auf Asphalt, Abstecher nach und Pause in Draguć: Malerischer Ort auf einem Hügelrücken. Zuerst passiert man den Friedhof, dann geht es auf einer holprigen Straße, in der sich die Katzen sonnen, auf den Dorfplatz. Zwei ältere Männer, ein Lokal namens „Zora”. Das Lokal ist offen, aber verwaist – wir nehmen auf den Bänken davor Platz. Einer der Männer macht uns nach einiger Zeit darauf aufmerksam, dass wir bei einem Haus am anderen Ende des Platzes klingeln müssen. Dort erreichen wir die Wirtin, die uns einen Teller mit Pršut und Käse richtet. Keine weiteren Menschen werden sichtbar, aber mehr Katzen, die offenbar Touristenschauen gehen.

Weiter nach Pazin, von dort langer Anstieg, der mir zu schaffen macht. Schließlich ausrollen nach Žminj, wo wir nur gut einen Kilometer außerhalb des Ortes Quartier gebucht haben. Sonja hat ein altes Gehöft umgebaut und vermietet. Ihr Geld hat sie mit Autoimporten von Italien nach Kroatien gemacht. Ich habe sie zuerst für eine Italienerin gehalten, da sie mit ihren drei Hunden Italienisch spricht.